Was ist Leasing

Leasing ist seit Anfang der 60er Jahr in Deutschland etabliert und schreibt seitdem eine unvergleichliche Erfolgsstory. Über 24 % aller Investitionen in mobile Ausrüstungen werden heute über diese Form der Aufnahme von kombiniertem Sach- und Finanzkapital abgewickelt. Seit 2000 hat Leasing den klassischen Investitionskredit als wesentliche Alternative überholt und mittlerweile deutlich hinter sich gelassen.

Formale Einordnung

Der Begriff „Leasing“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Miete“. Viele Passagen eines Leasingvertrages sind auch tatsächlich an das Mietrecht angelehnt. Es gibt aber bedeutsame Unterschiede:

Abwicklung einer Leasinginvestition

Die Investitionsentscheidung trifft der Leasingnehmer. Er wählt das Leasingobjekt aus, bestimmt die Ausstattung oder Konfiguration und häufig auch, wo es von der Leasinggesellschaft erworben werden soll.

Der abzuschließende Leasingvertrag ist hinsichtlich der Laufzeiten weitestgehend frei gestaltbar, die Raten können monatlich gleich bleibend sein oder sich an den Liquiditätsfluss anpassen, der der Investition zugrunde liegt. Auch weitere betriebswirtschaftliche Belange des Leasingnehmers können bei der Ratengestaltung berücksichtigt werden. Die Finanzierung des Leasingobjektes erfolgt in der Regel zu 100 %. Dem Vertragsabschluss eine Bonitätsprüfung voraus.

Während der Leasingdauer obligen Wartung und Instandsetzung des Leasingobjektes dem Leasingnehmer. Die Versicherung übernimmt wahlweise der Leasingnehmer oder auf Wunsch CONLINK Leasing. 

In bestimmten Fällen bzw. bei bestimmten Objekten treten je nach Vertragsart auf Wunsch neben die reine Finanzdienstleistung weitere Servicekomponenten.

Nach Ablauf der Leasingdauer kann der Leasingnehmer das Leasingobjekt zu dann meist stark reduzierten Raten weiterleasen, auf Basis des Restwertes erwerben oder Vermarkten lassen. Der Verwertungserlös muss dabei zumindest den kalkulierten Restwert abdecken.

Der Restwert

Leasing bietet die Möglichkeit, den geschätzten Veräußerungserlös eines Investitionsgutes zum Laufzeitende des Vertrages als Restwert zu kalkulieren. Da dieser Restwert während der Laufzeit nicht getilgt wird sind die Leasingraten vergleichsweise niedriger. Der kalkulierte Restwert muss nach Leasingvertragsende durch die Vermarktung der Maschine oder Übernahme durch den Leasingnehmer mindestens abgedeckt werden. Bei besonderen Vertragsformen, dem sog. Operate Leasing, trägt CONLINK Leasing das Vermarktungsrisiko.

Steuern

Das Leasingobjekt wird von CONLINK Leasing bilanziert, die Leasingraten sind beim Leasingnehmer voll absetzbare Betriebsausgaben. Die Raten sind für den Leasingnehmer ein bilanztechnisches und finanzstrategisches Steuerungsinstrument, gerade vor dem Hintergrund der völlig individuellen Kalkulation (siehe oben).