Abwicklung von Leasingverträgen

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Leasing Lexikon

Der Leasingnehmer sucht sich in der Regel ein Wirtschaftsgut aus, für das er einen Leasingvertrag wünscht. Ggf. kann auch der Leasinggeber beauftragt werden, das Leasingobjekt im Auftrag des Kunden zu beschaffen und zu erwerben, häufig vorkommend im Fahrzeuggeschäft (Nutzung der Rabatte des Leasinggebers). Der Kunde stellt eine Leasinganfrage an den Leasinggeber unter Beifügung von spezifizierten Objektinformationen und Bonitätsunterlagen.

Der Leasinggeber prüft die Anfrage und teilt dem Leasinggeber seine Entscheidung mit.

Bei positiver Entscheidung bestätigt der Leasinggeber dem Kunden den Antrag, in der Regel häufig durch Übersendung des gegengezeichneten Leasingvertrages, und führt beim Lieferanten die Bestellung des Leasingobjektes aus. Häufig tritt der Leasinggeber in eine bestehende Bestellung des Kunden ein.

In der Folge liefert der Lieferant das Leasingobjekt unmittelbar an den Leasingnehmer aus, dieser bestätigt dem Leasinggeber die ordnungsgemäße Übernahme des Leasingobjektes.

Der Leasinggeber ist damit dann gleichzeitig angewiesen, das Leasingobjekt beim Lieferanten zu bezahlen. Normalerweise sind dann die Voraussetzungen für den Leasingbeginn erfüllt.

Der Leasinggeber übersendet dem Leasingnehmer sodann eine Vertragsabrechnung, in der die finalen Vertragsbedingungen festgehalten sind (Leasingbeginn, Bemessungsgrundlage, Leasingraten und deren Fälligkeit). Der Rateneinzug erfolgt üblicherweise im SEPA-Einzugsverfahren.

Bei Ende des Leasingvertrages verhandeln Leasinggeber und Leasingnehmer über die weitere Nutzung des Leasingobjektes bzw. eine Endschaftsregelung. Häufig erwirbt der Leasingnehmer das Leasingobjekt von dem Leasinggeber oder verlängert den Vertrag auf Basis des Restwertes.